Buchhandlung Baeuchle

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Buchtipp: Glut und Asche

James Lee Burke



Was für ein Buch! Wortgewaltig, bildgewaltig und gewalttätig!

James Lee Burke ist mein persönlicher Favorit, was Krimis angeht. Dieser Mann ist nicht zu toppen. Seine Romane sind eine Mischung aus Western und Krimi. "Glut und Asche" ist der zweite Band um den Kriegsveteranen und Sheriff Huckberry Holland, der erste Band heißt "Regengötter".
Der Roman lebt von der rauen, kargen Landschaft der Wüste und den Felsplateaus in der Grenzregion zwischen Texas und Mexiko. Tausende Illegale versuchen hier über die Grenze ins gelobte Land zu fliehen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben, was manchem Texaner ein Dorn im Auge ist und so gehen sie schon mal nachts heimlich auf die Jagd.
Burkes Protagonisten gleichen archaischen Figuren, sie sind stark, mächtig und launisch wie griechische Gottheiten. Die gute Seite in personam Sheriff Huckberry Holland, Pam Tibbs, seine Vertreterin, der versoffene Indianer Boy Lorca und die rätselhafte Chinesin "La Magdalena" bekämpft das Böse in Person von Preacher Jack Collins, Krill, einem soziopathíschen Killer und den russischen Zuhälter und Waffenhändler Sholokoff, dazwischen steht der FBI Agent Ethan Riser, der Holland teilweise zu-, teilweise entgegenarbeitet.
Dies sind vorweg gesagt nur die Hauptpersonen in diesem grandiosen Krimi, der mit jeder Menge Personen und Action aufwartet.
Nachdem ich diesen Krimi gelesen hatte, musste ich drei Wochen leseabstinent bleiben, weil ich keinen Kriminalroman finden konnte, der dem Niveau dieses gewaltigen und gewaltreichen Romans gewachsen war.

Tags: Spannung, Amerika

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