Buchhandlung Baeuchle

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Buchtipp: Sie kam aus Mariupol

Natascha Wodin



Die Autorin, 1945 in Deutschland als Kind ukrainischer Zwangsarbeiter geboren, beschreibt in ihrem vier Teilen gegliederten Buch, die intensive Suche nach den Verwandten ihrer Mutter. Zu Beginn konzentriert sie sich auf die Suche der Schwester ihrer Mutter, im weiteren Verlauf auf das Schicksal ihrer Eltern, die noch 1944 als Zwangsarbeiter nach Leipzig kommen, dort in einem Betrieb arbeiten müssen, der Flugzeuge herstellt, der Firma Flick gehörend. Das Ende des Krieges naht und ihre Flucht aus den von Russen besetzen Sachsen.
Im letzten Teil schildert sie das Leben der kleinen Familie, die in einem Lagerschuppen einer Metallfabrik 5 Jahre lebt.
Der Besitzer lässt sie dort wohnen, sie wollen nicht schon wieder in ein Lager.
Nach 5 Jahren müssen sie dann doch noch in ein großes Lager, dass die Amerikaner für "displaced Persons" eingerichtet haben.

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