Buchhandlung Baeuchle

Buchhandlung Baeuchle



Buchtipps: Belletristik

Sortierung: [ neuste zuerst ], [ Autor ], [ Titel ][ zurück]


Winter, Claire: Die geliehene Schuld (Diana)
Wir schreiben das Jahr 1949. Vera Lessing arbeitet in Berlin für die Zeitschrift „Echo“ in der Kulturredaktion. Sie verlor ihre Eltern und ihren Ehemann im Krieg, nach Kriegsende wurde sie von russischen Soldaten verschleppt. Ihr bester Freund ist der junge Jonathan, der bei der gleichen Zeitung, nur im Ressort Politik arbeitet. Er arbeitet an einer äußerst brisanten Enthüllungsgeschichte. Jonathan liebt Marie Weissenburg, die in Bonn für Konrad Adenauer als Schreibkraft arbeitet. Marie kommt eigentlich auch aus Berlin, ihre Familie, sprich ihre Mutter, sie und ihre beiden Bruder konnten sich aus Berlin absetzen, bevor die russischen Truppen die Stadt überrollten. Nun leben sie in einem Vorort von Bonn und trauern um den gefallenen Vater, der im Reichssicherheitshauptamt arbeitete. Marie wird hellhörig, als ein Arbeitskollege ihres Vaters und Freund der Familie bei den Prozessen in Nürnberg angeklagt wird. Nun erst beginnt sie sich mit der Rolle ihres geliebten Vaters beim RSHA auseinander zu setzen.  mehr ...
Tags: Spionage, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit


Schlink, Bernhard: Olga ()
Schlinks „Olga“ erschien bereits im Januar 2018. „Olga“ ist das erste Buch, das an seinen grandiosen Roman „Die Vorleserin“ herankommt.  mehr ...
Tags: Zweiter Weltkrieg, Erster Weltkrieg, Liebesgeschichte, Nachkriegszeit, Ostpreußen Zeitgeschichte


Brandt, Matthias: Raumpatrouille (Kiepenheuer & Witsch)
Mein erster Gedanke, als ich lese, dass nun auch Matthias Brandt ein Buch schreiben musste, war einfach nur: Oh nein, so ein toller Schauspieler, muss das nun sein, dass der seine Kindheit als Sohn des Kanzlers auspacken muss, wie blöd und ich gebe zu, ich hätte das Büchlein nicht zur Hand genommen, hätte ich nicht eine wunderbare Rezension in der Zeit gelesen, dem Himmel sei Dank! Sonst hätte ich aufgrund meiner Vorurteile diesen vorzüglichen Erzähler nicht kennen gelernt. Brandt erinnert sich in kleinen Episoden, er beschreibt Ereignisse und alltägliche Erlebnisse des kleinen Jungen, der er einmal war. Kurze Sätze, zurückhaltend und doch humoresk und elegant, ein Lesegenuss der besonderen Art, immer wieder möchte man die kleinen Geschichten nochmals lesen, sich zurückversetzen lassen in die späten sechziger und siebziger Jahre des vergangenen Jahrtausends.  mehr ...
Tags: Familiengeschichte, Autobiografie, Nachkriegszeit
zurück